Zukunftstag 2026 im IMSF Labor

Das Institut für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose Forschung (IMSF) beteiligte sich am 23.04.2026 am bundesweiten "Zukunftstag" für Mädchen und Jungen in Göttingen. Der Zukunftstag versucht, Geschlechterstereotypen aufzubrechen und Schülerinnen und Schülern Berufsfelder näher zu bringen, die oft eher mit dem einen als mit dem anderen Geschlecht assoziiert werden. Ziel der Veranstaltung ist es außerdem, den Schülerinnen und Schülern Einblicke in Arbeitsbereiche wissenschaftlicher Einrichtungen zu geben und ihnen die Zusammenhänge der medizinischen Forschung im Labor näher zu bringen.
In diesem Jahr begrüßten unsere Kollegen am IMSF drei Schülerinnen und einen Schüler, um ihnen mehr über einen Schwerpunkt unserer Forschungsprojekte im TRR274 und des ERC T-Neuron Projekts beizubringen. Dabei geht es im Zuge der Erkrankung Multiple Sklerose um das Eindringen krankmachender Immunzellen in das Zentralnervensystem und die darauffolgende Entstehung einer autoimmunen Nervengewebsschädigung. In diesem Zusammenhang wurde den Jugendlichen in einem leicht verständlichen Ansatz gezeigt, wie Immunzellen in das Gehirn und Rückenmark einwandern und direkt im Gewebe sichtbar gemacht werden können. Unter Anleitung von Frau Birgit Curdt und Frau Robina Köhler konnten die Schüler selbstständig Gewebe einbetten, schneiden und färben. In einem theoretischen Teil hat Frau Dr. Henrike Körner Aufnahmen von Gewebeproben gezeigt, die mit dem Fluoreszenzmikroskop gemacht worden sind, und hat allgemein verständlich die Entstehung der Multiplen Sklerose erläutert.